Hinweis: Dieser Beitrag entstand vor der Umfirmierung zur GbR (01.01.2026). Inhalte können vom heutigen Stand abweichen; wir halten ihn aus Gründen der Transparenz weiterhin einsehbar.

Viele fragen uns: „Ist 3 dB nicht sehr leise?“ oder „Sind 3 dB nicht ziemlich wenig?“ Die Antwort lautet: Ganz im Gegenteil!

Technisch erklärt:
Um Signalpegel, Verstärkungen und Dämpfungen zu messen, verwendet man in der Hochfrequenz- und Nachrichtentechnik die Einheit Dezibel (dB).
Damit beschreibt man nicht absolute Werte, sondern Verhältnisse – also wie stark etwas im Vergleich zu einem festgelegten Bezugswert ist.
In der Rundfunktechnik gilt zum Beispiel: 0 dB = 0,775 Volt (775 mV).

Anschaulich gesagt:
In der Tontechnik bedeutet eine Erhöhung um +3dB nicht „ein bisschen mehr“, sondern:
👉 Die Hälfte mehr Energie, die Hälfte mehr Ausdruck.
Bei +6 dB spricht man sogar von einer Verdopplung der Lautstärke im Vergleich zu 0 dB.

In meinen Beruf als Tonmeister war es selbstverständlich, immer mehr zu geben, als nötig.
Deshalb steht „3db“ heute auch für unsere Musikschule: Mehr Leidenschaft. Mehr Energie. Mehr Musik.
(Ludger Heilig)

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