3. Beatbox Seminar

Beatboxing nennt man das Erzeugen von Schlagzeug- und Perkussions-Geräuschen mit dem Mundraum.
Beim Beatboxing liegt der Fokus auf den klanglichen Möglichkeiten der Konsonanten, während klassische Gesangsstile und Vokaltechniken sich vor allem mit den Vokalen befassen.
Der musikalischen Bandbreite der imitierten Instrumente sind fast keine Grenzen gesetzt, und so werden zusätzlich zu den eigentlichen Beats auch Klangfarben (wie Snaretuning, Cymbals, Cowbells, Kongas und jegliche Idiophone), sowie Scratches, Cuts, Melodien, Basslinien und Vocals mit dem Mund imitiert. Durch das kontrollierte Bewegen von Zunge, Wangen-, Kiefer- und Halsmuskulatur und eine ausgefeilte Atemkontrolle werden auch mehrere Instrumente synchron simuliert, bzw. können komplexe Musikstücke durch einen einzigen Interpreten produziert werden.

Geht es um eine möglichst wirklichkeitsnahe Imitation von Schlagzeug-Sounds spricht man eher von Vocal Percussion. Vor allem im Hip-Hop nahm diese Technik eine andere Richtung ein, in der auch natürliche Mundgeräusche und synthetische Klänge eine Rolle spielen und wurde zum Beatboxing. Human Beatbox wird auch als die „fünfte Säule“ oder das „fünfte Element“ der Hip-Hop-Kultur bezeichnet und ist damit eines ihrer Wesensmerkmale. Mehr…

Keine Stimme ohne Aufwärmen…
Nach einigen Übungsstunden wurde der eigens von unserem Gesangsdozenten Joshua komponierte Song „Fly Away“ aufgenommen. Zum ersten mal standen Sänger und Sängerinnen zusammen im Studio und konnten dort Ihr Erlerntes unter Beweis stellen.
Auf den ersten Blick scheint ein Bass verhältnismäßig wenig Möglichkeiten für den Musiker zu bieten. Vor allem stolze Gitarristen halten ihn oft für simpel und kritisieren seine eingeschränkten Möglichkeiten. Doch bei tieferem Blick in die Materie findet man recht schnell heraus, dass der Bass keineswegs zu wenig Möglichkeiten bietet, zumal es auch Bässe mit fünf, sechs oder sogar sieben Saiten gibt. Aber auch die standardmäßigen vier Saiten genügen, um herrlich wummernde Sounds oder auch sanfte Klänge zu erzeugen.Ein erfahrener Bassist kann nicht nur im Hintergrund die Gitarre begleiten, was bei genauerem Hinhören den Gesamteindruck viele Musikstücke verbessert, sondern auch Soli hervorbringen, von denen ein Gitarrist nur träumen kann. Ein gutes und vor allem bekanntes Beispiel ist der Bassist der Red Hot Chili Peppers, Michael „Flea“ Balzary, ohne dessen Bass-Spiel die Band bestimmt nicht die wäre, die sie heute ist.
Termingenau konnte unser neustes Studio mit dem ersten Schultag nach den Herbstferien von unseren Gitarrenschülern eingeweiht werden.