Cellounterricht: Das Cello, auch genannt Violoncello,

ist ein Streichinstrument aus der Familie der Geigen. Von seiner Bauweise her ist das Cello einer Viola oder Geige nicht unähnlich, dennoch ist das Cello um einiges größer als eine Geige. Am unteren Ende des Instruments finden wir einen auszufahrenden Stachel, auf diesem steht das Instrument. So kann das Cello einfach vom sitzenden Spieler zwischen den Beinen gehalten werden. Das Cello ist etwa zweimal so groß wie eine Violine, seine Zargen – also Seitenteile – sind jedoch viermal so groß. Hierdurch werden bestimmte Obertöne des Cello verstärkt und es entsteht der warme und weiche Klang des Instrumentes.

Das Violoncello kann auf zwei verschiedene Arten gespielt werden. Das Streichen des Instrumentes mit einem Cello-Bogen ist die häufiger vertretene Spielweise. Eine weitere Möglichkeit ist das Zupfen wie bei der Gitarre. Diese Möglichkeit wird selten angewandt, klingt dadurch jedoch umso interessanter. Wussten Sie, dass man mit dem Cello nahezu fünf Oktaven abdecken kann? Für ein Streichinstrument ist das wirklich viel. Der Klang des Instruments wird durch die vielseitigen Obertöne bestimmt, seine Grundtöne sind relativ leise. Bei schnellen, lauten Passagen klingt das Cello etwas härter und rau. Mit diesem Stilmittel lässt sich beispielsweise Dramatik sehr gut erzeugen.

Zur Spielweise…

…die linke Hand des Cellisten nennen wir die „Greifhand“, die rechte Hand ist zuständig für die Dynamik der Töne – sie führt den Bogen. Jeder Musiker weiß, wie wichtig Dynamik für den Wohlklang der Musik ist, also sollte man die Funktion der rechten Hand keinesfalls unterschätzen