Musik für’s Leben

Anfänger, Amateur, Semiprofi oder Profi…ein langer Weg der seine Zeit braucht. Dazu gehören Eigenschaften wie: Ausdauer, Willenskraft, Zielstrebigkeit und  Ehrgeiz. Wer diese Eigenschaften mitbringt hat die besten Voraussetzungen zum Erlernen eines Instrumentes. Der Musikunterricht fördert diese Eigenschaften, steigert den IQ, kann Konzentrationsschwächen kompensieren, Kreativität und Selbstbewusstsein steigern und das Sozialverhalten verbessern. Probleme und Ärger lassen sich gerade beim aktiven Musizieren sehr schnell abbauen.
Ganz wichtig ist dabei der richtige Lehrer, sowie das richtige Umfeld, dass in einer Musikschule zu finden ist. Wer hier seinen Platz findet, findet in der Musik einen lebenslangen Begleiter.   (Beitrags-Empfehlung: Lernen mit Musik)

Unterricht – Allgemein

Für den Einstieg in eine musikalische Ausbildung gibt es keine zeitlichen Vorgaben.

Das Erlernen eines Instrumentes kann zu jeder Zeit begonnen werden.
Einzige Einschränkung ist hier die Musikalische Früherziehung, da diese ein fortlaufendes Konzept unterrichtet und der Unterrichtsstoff auf das Erlernte aufbaut. Allerdings halten wir hier eine Toleranzzeit von ca. 3 Monaten vor, so dass jeder Schüler entweder noch nachträglich einsteigen oder sich schon für die nächste Gruppe anmelden kann.
Die Unterrichtszeiten werden zwischen Schule, Dozenten und Schülern abgesprochen, so dass Jeder einen für Ihn günstigen Unterrichtstermin wahrnehmen kann.
Wer zunächst noch kein Instrument anschaffen möchte kann sich bei uns auch Instrumente ausleihen oder gebrauchte Instrumente über unsere Schule kaufen. Schauen Sie hierzu einfach ins Menü An- & Verkauf.

Lernen mit Musik

Das Hören von Mozart-Musik kann eine temporäre Leistungssteigerung durch die Steigerung der kognitiven Erregung und die Verbesserung der Stimmung herbeiführen.

Die Tatsache, dass unser Hörorgan so eng mit dem limbischen System verbunden ist, erklärt, warum Musik immer emotionale und gefühlsmässige Reaktionen hervorruft und unseren Hormonhaushalt, das vegetative Nervensystem, den Puls, den Herzschlage etc. beeinflusst. Sie ist auch ein Hinweis dafür, dass Musik Gedächtnisprozesse stimulieren kann. Man geht sogar davon aus, dass das limbische System als eine Art Schaltzentrale fungiert. Es lässt Informationen, die mit starken Emotionen (z.B. ausgelöst durch Musik) einhergehen, passieren, die dann in das Langzeitgedächtnis aufgenommen werden. Somit bildet die Verarbeitung von Musik im subkortikalen Bereich die Grundlage dafür, dass spezifische Reaktionen und Verhaltensweisen ausgelöst werden:
– körperliche Reaktionen, wie die Veränderung des Pulsschlages oder des Hautwiderstandes, Aufmerksamkeitsregulierung
– psychische Reaktionen, wie das Gefühl der Freude, der Traurigkeit . etc.
– kognitive Prozesse (Stimulierung von Gedächtnisprozessen)
– motorisches Verhalten wie Tanzen und Bewegen

Lernen-mit-MusikFür das optimale Lernen müssen alle beteiligten Areale des Gehirns interagieren. Musik spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie trägt dazu bei, dass eine Aktivierung und Kopplung verschiedener Regionen unseres Gehirns von statten geht. Erfolgt die gleichzeitige Präsentation verbaler und musikalischer Stimuli, so wird bei einem Großteil der Menschen die linke Hemisphäre durch die sprachlichen Stimuli und die rechte Hemisphäre durch die Musik aktiviert.

Beziehen wir also (harmonische) Musik in Lernprozesse ein, erzielen wir eine globale Aktivierung kortikaler und subkortikaler Strukturen und können uns Wissen somit besser aneignen, speichern und wieder abrufen.

Die Einbeziehung des Mediums Musik erweist sich als ideale Ergänzung zum kognitiven Lernen. Musik vermittelt sich uns auf ihre besondere, das heißt emotionale Weise; folglich wird sie auch überwiegend durch Stimmungen, Emotionen und Gefühle erfahren. Geeignete Musik kann ästhetische und angenehme Gefühle der Lerner anregen und auf diesem Weg die Lernmotivation erhöhen. Sie regt somit emotionale und motivationale Prozesse an, die dazu führen, dass
– eine anregende und freudvolle Lernatmosphäre aufgebaut wird
– Lernbarrieren in Form von Abwehr und Ängsten abgebaut werden
– eine positive Erwartungshaltung und Lerneinstellung bei den Lernenden erzeugt wird
– Lerninhalte, die möglicherweise als trocken und uninteressant empfunden werden, emotional „aufgeladen“ werden.

Bass, Bass … wir wollen Bass!

Bennedikt-GondDer Bass steht heute mehr den je im Vordergrund… gerade bei den aktuellen Pop-Produktionen. Bei tieferem Blick in die Materie findet man recht schnell heraus, dass der Bass mehr Möglichkeiten als vermutet bietet, zumal es auch Bässe mit fünf, sechs oder sogar sieben Saiten gibt. Aber auch die standardmäßigen vier Saiten genügen, um herrlich wummernde Sounds, satte Slaps oder auch sanfte Klänge zu erzeugen.Ein erfahrener Bassist kann nicht nur im Hintergrund die Gitarre begleiten, was bei genauerem Hinhören den Gesamteindruck viele Musikstücke verbessert, sondern auch Soli hervorbringen, von denen ein Gitarrist nur träumen kann. Ein gutes und vor allem bekanntes Beispiel ist der Bassist der Red Hot Chili Peppers, Michael „Flea“ Balzary, ohne dessen Bass-Spiel die Band bestimmt nicht die wäre, die sie heute ist.

Bass-Dozent Benedikt – G.O.N.D.-Festival 2013