Unterricht in den Ferien…

Zusätzlich Unterricht können Schüler, nach Absprache mit Ihren Dozenten auch in den Ferien vereinbaren.

Wer Interesse hat kann dafür unsere Unterrichts-Gutscheine nutzen.
Jeder Gutschein kostet für
30 Minuten Einzelunterricht 23 €
45 Minuten Einzelunterricht 30 €

Termine können im Einvernehmen mit den Dozenten vereinbart werden.
Bitte beachten Sie, dass nicht alle Dozenten dieses Angebot anbieten können, da unsere Lehrkräfte die Ferienzeiten, für andere berufliche Aktivitäten oder private Zwecke nutzen.

Unterrichtsausfall – was nun?

Es kann auch schon mal vorkommen, dass eine Unterrichtsstunde ausfällt. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. z.B.:

  • der Schüler ist heute oder gestern erkrankt (z.B. Erkältung)
  • der Schüler kann für einige Wochen nicht zum Unterricht kommen (z.B. Schulpraktikum, Erkrankung)
  • der Schüler kann wegen unabsehbarer, schulischer Ereignisse nicht zu seinem Unterricht kommen (z.B. länger Schule)
  • der Schüler kann wegen kurzfristigem, beruflichem Arbeitsaufkommen nicht kommen (z.B. Überstunden)
  • die Lehrkraft kann nicht unterrichten (z.B. wegen Krankheit)

und Vieles mehr.
Wir versuchen hier zu helfen, so gut wir können. Heißt: kann einer unserer Schüler planbar und aus wichtigem Grund nicht am Unterricht teilnahmen, können die Unterrichtsstunden bei entsprechenden Bestätigungen gutgeschrieben werden.

Allerdings gibt es auch Fälle in denen der Unterricht „quasi“ ersatzlos ausfallen muss.

Eine kurzfristige Unterrichtsabsage z.B. am Vortag des Unterrichts ermöglicht es der Lehrkraft nicht, den Stundenplan so umzustellen, dass sie seine Unterrichtszeiten effektiv auslasten kann. Es entstehen Wartezeiten ohne Schüler. Diese Unterrichtsstunden kann die Lehrkraft nicht nachholen, da dies ein zusätzlicher und unbezahlter Aufwand für die Lehrkraft bedeuten würde.

Ein Beispiel:
Sie haben eine Konzertkarte und können aber, aus welchen Gründen auch immer, das Konzert an dem Veranstaltungstag nicht besuchen. Ihre Konzertkarte verfällt. Sollte aber das Konzert abgesagt werden weil der Künstler erkrankt ist, können Sie mit Ihrer Karte auf ein entsprechendes Ersatzkonzert gehen.

Wir setzen hier an, und geben Ihnen sogar die Möglichkeit Unterrichtsstunden die bis 2 Tage im Voraus aus bestätig, wichtigem Grund bestätigt werden nachzuholen.
Der Grund liegt im Vorlauf:   Bei 2 Tagen Vorlauf kann die Lehrkraft meist einen anderen Schüler während dieser Zeit unterrichten. Es entstehen also keine Leerlaufzeiten im Stundenplan. Bei längeren Ausfallzeiten durch Krankheit finden wir eine Regelung, in Form von Ersatzstunden oder Rückvergütung.

Klar ist: Unterricht der durch die Lehrkraft abgesagt wird (und keine Ersatzlehrkraft zur Verfügung steht), wird anstandslos nachgeholt. Immerhin haben Sie dafür bezahlt und es trifft Sie ja keine „Schuld“ am Unterrichtsausfall.

Falls Sie jetzt denken: „…ich kann aber nicht wissen ob ich morgen krank bin.“ müssen wir Ihnen zwar Recht geben, bitten aber zu bedenken, dass unsere Lehrkräfte dann ja für Sie anwesend sind und ihre Zeit somit bereits für Sie zur Verfügung gestellt haben.

Schauen Sie sich um:  In den meisten Musikschulen gilt: „Wer nicht da ist… hat Pech gehabt!“

Wir sehen das etwas anders.  Ihr 3db-Team

Ist das wirklich teuer?

Musikschulen werden nicht staatlich bezuschusst wie öffentliche Schulen. Es müssen also alle Kosten über die Unterrichtsgebühren gedeckt werden. Zusätzlich zu den Leistungsabrechnungen der Lehrer schlagen die Verwaltung, Instandhaltung und Akquise, sowie die erheblichen staatlichen Abgaben zu Buche.
Ob Gema, Künstlersozialkasse, IHK oder wie sie alle heißen…. es gibt viele staatliche Einrichtungen die an einer Musikschule mitverdienen wollen und können. Sicherlich hat jede Einzelne ihre Berechtigung, aber das treibt natürlich die Unterrichtsgebühren in die Höhe.

Würde man die Kosten mit einem normalen Handwerksbetrieb vergleichen, würde man schnell feststellen, das 65 € für 120 Minuten Einzelunterricht oder 180 Minuten Partnerunterricht im Monat noch nicht einmal dem Preis mancher Handwerkerstunde entspricht. Wir wollen das Ganze jetzt nicht auf den Euro vorrechnen, sondern nur ein  paar kleine Denkanstöße geben. Rechnet man die bezahlten Ferien noch ein kommt eine Musikschule im Raum Worms nicht über 40 € pro Stunde.

Fazit: Im Vergleich zu anderen Bundesländern haben wir in Worms und Umgebung also wirklich noch moderate Preise.

Vergleichen lassen sich auch die Kosten von Privatunterricht gegenüber einer Musikschule:
…denn wenn ein Privatlehrer 20 bis 25 € pro Unterrichtsstunde verlangt, dafür aber nur die gehaltenen Stunden berechnet, werden Sie doch über ein Jahr gesehen erheblich mehr zahlen als in einer Musikschule.

Musikschule oder Privatlehrer ?

Immer wieder hören wir: „Was kostet das bei Ihnen? Ich bin bei einem Privatlehrer….“.
Hier nun ein bis zwei Denkanstöße um die richtige Entscheidung zu treffen.
Überlegen Sie genau wo liegen die Vorteile bei Privatlehrern und wo die Vorteile einer Musikschule?

Als erstes hören wir: der Privatlehrer kommt nach Hause und dann….. erst mal nichts oder eventuell noch „ich bekomme fürs gleiche Geld 15 Minuten mehr Unterricht“

Zurück zur Wurzel.
Der Privatlehrer, wie wir Ihn von früher kennen, kam tatsächlich ins Haus, gab mehr Unterricht fürs Geld und wurde nur für jede gehaltene Stunde bezahlt.

Im Laufe der Zeit hat sich dies geändert, so dass Privatlehrer sich mittlerweile die Ferien ebenso bezahlen lassen wie dies an Musikschulen üblich ist. Allerdings nutzen Musikschulen die Ferien für organisatorische Dinge, Renovierungen, Akquise usw.

Hier ist schon der erste Fehler zu erkennen: denn was wenn der Lehrer einmal für längere Zeit verhindert ist? In einer guten Musikschule wird dann einfach ein Ersatzlehrer zur Verfügung stehen.

Was ist wenn der Privatlehrer nach Hause kommt und Sie aus irgend einem Grund verhindert sind?
Wird er bezahlt oder nicht? Was ist mit seinen Fahrtkosten?   …und vor allem möchten Sie solche Diskussionen führen?
… und wie wird das Ihrem Privatlehrer gefallen?

Was ist wenn das Equipment mal aussetzt, Der Verstärker funktioniert nicht oder es sind einfach mal keine Ersatzsaiten da? Probleme mit Strom, das Keyboard geht nicht an? Die letzten Drumsticks sind gebrochen?
Wollen Sie Ihre Stunde mit Saiten aufziehen verbringen oder einfach zur nächsten Gitarre greifen?
In einer guten Musikschule wechseln Sie einfach den Unterrichtsraum und weiter geht’s.

Mancher Privatlehrer nennt seinen Unterricht mittlerweile auch schon Musikschule.
…aber das Klavier ist schon genauso alt wie der Lehrer selbst  Oder Sie haben das bessere oder neuste Keyboard Zuhause und müssen es in den Unterricht mitbringen:
…und wer überprüft die Qualifikation des Lehrers, seine Ausbildung und seine pädagogischen Fähigkeiten?
In einer guten Musikschule können Sie immer bestes und topaktuelles Equipment erwarten. Ebenso wie Hilfe beim Einkauf von eigenen Instrumenten oder vielleicht sogar den Rabatt den sich die Musikschule beim Verkäufer erbettelt hat.

Ganz zu schweigen von rechtlichen Problemen, die Sie übrigens auch sehr schnell erreichen können.
Wir reden hier nicht über das Finanzamt und die ordnungsgemäße Versteuerung der Unterrichtsgebühren. Nein wir reden erst mal über lizenzrechtliche Probleme (obwohl das auch bei einigen Schulen nicht korrekt gehandhabt wird).
Stellen Sie sich vor Ihr Lehrer gibt Ihnen ab und an mal ein paar kopierte Noten mit.
Glauben Sie Ihr Privatlehrer wird diese Kopien über einen sehr teuren Lizenzkopiervertrag anmelden?
Sie sind haftbar falls dies nicht der Fall ist, denn Sie besitzen nun Raubkopien von urheberrechtlich geschützten Werken. Hier gilt: Unwissenheit schützt vor Schaden nicht.
Eine gute Musikschule zahlt für Kopieren pauschale Beiträge. Zu beachten ist: die Musikschule zahlt… nicht Sie.

Nun können Sie sagen: aber ich bekomme mehr Unterrichtszeit.
Wir halten dagegen.
Es könnte sein das der Schüler vielleicht gar nicht in der Lage ist, mehr als eine halbe Stunde intensiven Einzelunterricht, aufzunehmen. Manchmal ist die letzte ¼ Stunde sehr ermüdend und hat eigentlich keinen Lerneffekt mehr.
Wer wirklich mehr schafft bekommt dies an einer Musikschule auch zu einen kleinen Preis.
Nun wollen wir aber nicht jedes kleine Detail unter die Lupe nehmen und auch nicht jeden Privatlehrer verdammen. Wir wollen hier nur ein paar Denkanstöße zu Ihrer Entscheidung geben.

Unser Fazit zum Privatunterricht:

Nur wer wirklich keine Möglichkeit hat zum Unterricht in einer Musikschule zu kommen, muss auf einen Privatlehrer zurückgreifen. Alles Andere können Musikschulen auch… und das wahrscheinlich besser.